Willkommen bei ELAN

Lesen Sie hier, was es aktuell über unsere Einrichtung, aus unseren Projekten und dem Team der ELAN GmbH zu berichten gibt. Und bleiben Sie jederzeit informiert über unsere ELAN Facebook Seite.
ELAN-News:



 Die Brückenfrauen sind bei ihren Kontakten mit ihren Landsfrauen oft mit dem Thema häusliche Gewalt konfrontiert. Sie wollten mehr Informationen darüber, wie und wo eine Frau sich Hilfe holen kann.

Wir luden Frau Goosch vom Frauenhaus Fürth ein und bestürmten sie mit Fragen. Erstaunt waren alle darüber, wo Gewalt beginnt: „du bist nichts, du kannst nichts“ – da fängt es schon an. Weiter geht’s mit Macht und Kontrolle über die Finanzen bis zu

Schubsen und Schlagen. Eine Fortsetzung gibt es demnächst beim Besuch in der neuen Frauenberatungsstelle.

 

 

BM Braun und ELAN Mitarbeiter*innen bedanken sich ganz herzlich für die großzügige Spende über 14.900 € bei Frau Wittenberger, Herrn Hegen und Herrn Remberger von Norma. Norma und die Manfred-Roth-Stiftung ermöglichen der ELAN GmbH mit der Spende den Austausch der veralteten Ausstattung des EDV Raumes. Damit können sich die Jugendlichen noch besser auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten und ihre Bewerbungen entsprechen dem Stand der Technik. Seit Jahren kooperieren die ELAN GmbH und der Lebensmittelfilialbetrieb NORMA bei der beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher. Die Filialen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung, bieten den Jugendlichen einen Einblick ins Berufsfeld und übernehmen sie im besten Fall in die Ausbildung.

 

 

Die Teilnehmerinnen der Qualifizierungen haben einmal in der Woche PC-Unterricht; sie lernen das Internet kennen, Word, Outlook, warum Datenschutz wichtig ist und wie sie sich im Netz sicher bewegen.

Anleiterin Gönül Eroglu wird tatkräftig unterstützt von Sipu Talukder, die von Anfang an durch ihre schnelle Auffassungsgabe auffiel und sich zu einer  geduldigen und klugen Assistentin gemausert hat. Sie erklärt,  sie zeigt, sie hilft  und stellt sich auf das sprachliche Niveau der jeweiligen Frau ein.

 

 

 Am 08.05.19 empfing die Schulleitung des Beruflichen Schulzentrums der Diakonie in Neuendettelsau Schüler der BIK Klassen, die sich für einen Beruf in der Sozialpflege interessieren, zu einem Schnuppertag. Nach einem Rundgang durch das Haus und einem Besuch der angrenzenden Wohnheime durften die Schüler den Tag in einer 10. Klasse zur Ausbildung zum Pflegehelfer/in verbringen und am Praxisunterricht teilnehmen.

 

 

Liebe Frauenwerkstatt-Interessierte,

im April waren erstaunlich  viele Teilnehmerinnen auch in den Ferien im Sprachtraining! Brückenfrau Afrah hat mit den Teilnehmerinnen das Rathaus besucht - das war für viele das erste Mal und der rote Teppich machte großen Eindruck. Sie zeigte, wo es gelbe Säcke und Biomülltüten zu holen gibt und erklärte, wie Müll trennen in Deutschland funktioniert und wie wichtig es ist.

Ab Mai wird Brückenfrau Tahmineh Freitags immer eine Näh-Werkstatt von 9:30 bis 12:00h anbieten.

Unser Café verändert sich farblich Schritt für Schritt: jeden 1. Freitag im Monat gibt’s die Kreativwerkstatt mit unserer Anleiterin Steffi Löw. Im April war die Tür dran und erstrahlt jetzt in Pistazie.

Die Praktika bei Küche und Dienstleistung liefen gut – unter anderem auch im städtischen Altenheim – zwei Frauen bekamen dadurch ein Jobangebot!

Wir werden mit der Frauenwerkstatt im Oktober bei der Unternehmerinnen-Messe dabei sein; wer mehr darüber wissen will oder auch ausstellen möchte, schaut auf

https://www.unternehmerinnen-messe-franken.de/die-messe/

Demnächst:

Am 18.Mai von 14:00 – 16:00h veranstalten wir im Rahmen von „Pulse of Europe“ auf der kleinen Freiheit die Bühne der Frauenrechte und unser Pop up Café

Am 29. Mai organisieren unsere Brückenfrauen von 12:00 – 14:00h eine Tauschaktion im Hinterhof

Am 29. Juni von 14:00 – 24:00h veranstalten wir zusammen mit Blue Pingu Fürth das ZeroWaste-Mitmachfestival „All we need is less“ bei ELAN in der Kapellenstraße

Wir danken für Rückmeldungen und das Weiterleiten der Infos.

Es grüßt Sie herzlich

Das Team der Frauenwerkstatt M17

 

 

Den Artikel über die Frauenwerkstatt im aktuellen Fürth Faktor finden Sie hier
 

„Heute bin ich traurig… und auch glücklich“ – mit diesem Satz fasste eine Teilnehmerin der Qualifizierungsgruppen des Projektes „Frauenwerkstatt M17“ ihre Gefühle nach der Betriebsbesichtigung im Städtischen Altenheim Fürth zusammen. Traurig deshalb, weil es dort einige alte Menschen gibt, die bettlägerig sind und ohne fremde Hilfe nicht mehr auskommen. Und auf der anderen Seite glücklich, weil sie hinter die Kulissen eines Altenheimes blicken durfte und viel Herzlichkeit und Wärme sowohl zwischen den Kolleginnen als auch zwischen den Mitarbeitenden und den alten Menschen zu spüren bekam.

Bei der Betriebsbesichtigung brachte das Team des Altenpflegeheims den Frauen der Qualifizierungsgruppen anhand von vielen praktischen Beispielen den Alltag  näher. Die Hauswirtschaftsleiterin demonstrierte  auf anschauliche Weise mit einer „Hände-schüttel-Übung“, wie schnell und weit sich Bakterien verbreiten können und wie wichtig die Hygiene in einem Altenheim ist. Auch konnten die Teilnehmerinnen sich selbst darin ausprobieren, mit einer bestimmten vorab gezeigten Technik einen alten Menschen vom Bett in den Rollstuhl zu bewegen.

Vielen herzlichen Dank an Frau Siegeln und ihre Mitarbeiterinnen, die uns auf tolle Art und Weise Einblicke in die vielschichtige Arbeit in einem Altenheim gaben und dadurch manche  Vorurteile und Bedenken abbauten.

 

 

 

Die Teilnehmerinnen der Qualifizierung Dienstleistung hatten einen Tag Praktikum bei der Norma. Dort erfuhren sie alles über den Aufbau des Ladens, sowie über die Vielfalt der Angebote.

Im Anschluss konnten sie einen guten Überblick bekommen, was die Mitarbeiter des Discounters alles leisten. Bis zu dreimal am Tag werden Waren geliefert, welche taggleich in die Regale eingeräumt werden müssen, da es kein Lager gibt. Lebensmittel, besonders die Molkereiprodukte und Obst/Gemüse müssen täglich auf ihre Frische, bzw. das Haltbarkeitsdatum hin geprüft werden. So ein praktischer Tag ist eine perfekte Ergänzung zum Theorie-Unterricht… und demnächst werden die Teilnehmerinnen noch einen Einblick ins große Zentrallager Fürth bekommen.

 

 

Die Deutschklassen 1 und 2 der Frauenschule waren von den Streichen von Max und Moritz sichtlich beeindruckt. Das aktuelle Marionettenstück des Projektes „LEO to go….“ überzeugt mit selbstgebauten Marionetten und Kulissen. Eingestreute Bewegungsspiele holen die jungen Zuschauer von den Stühlen und selbstentworfene Give aways runden das tolle Erlebnis ab. Die kleinen Zuschauer dankten den LEO Akteur*innen mit großer Begeisterung und viel Applaus.

Einen Artikel der Fürther Nachrichten vom 11.04.2019 zum Thema finden Sie hier

Einen  Artikel der Fürther StadtZeitung vom 24.04.2019 finden Sie hier

 

 

 

Unter diesem Motto nahmen auch in diesem Jahr wieder zwei BiK Mannschaften der Staatlichen Berufsschule I und der Ludwig-Erhard-Schule die Einladung der Lothar-von-Faber Schule in Nürnberg an. Obwohl es nur für eine Platzierung auf den hinteren Rängen reichte, war der Ehrgeiz und der Spaß am sportlichen Wettkampf beim mittlerweile 4. Fußballintegrationsturnier groß und der Gedanke, dass Sport verbindet und integriert wurde erlebbar gemacht.

 

 

…verdient eine Näherin in Bangladesch. 0,6 % des VK bekommt sie pro T-Shirt im Schnitt, der Rest ist Marketing, Handesspanne, Zwischenhändler, Materialkosten usw.

Wie gehen wir mit unserer Kleidung um? Darauf macht die Frauenwerkstatt immer wieder aufmerksam und veranstaltet im Frühjahr und im Herbst den Kleidertausch, das Bewusstsein schärfen… am 23. März gab es statt Eintritt zwei Fragen zum Verdienst einer Näherin, die die Ankommenden beantworten durften.

20 Teammitglieder, Brückenfrauen und Ehrenamtliche sorgten dafür, dass 202 Gäste in angenehmer Atmosphäre und bei großer Auswahl an Kleidung, Schuhen und Accessoires kostenfrei Klamotten tauschen, Kaffee trinken und sich in der Sonne unterhalten konnten – und im besten Fall überlegen, ob sie das nächste Kleidungsstück, das sie sehen und kaufen wollen, tatsächlich brauchen…

 

 

Seit dem 15.03.2019 bietet die Frauenwerkstatt eine pädagogische Qualifizierung mit dem Schwerpunkt Umwelt an. Sieben Frauen aus vier Nationen kommen viermal in der Woche zum Unterricht. Auf dem Lehrplan stehen bis Juli 2019 umweltpädagogische Einheiten, ein Intensivsprachkurs, ein PC Kurs, Praktika, Yoga und Einheiten zur Pädagogik.

Thema ist zur Zeit der komplexe bayrische Bildungs- und Erziehungsplan. Um diesen spannend zu gestalten, verknüpft unsere phantasievolle Deutsch als Zweitsprache-Lehrerin Sigrun Riechardt den Plan mit den Eigenschaften von Pippi Langstrumpf!

Manche Teilnehmerin lernt Pippi Langstrumpf bei uns im Unterricht erst kennen und ist begeistert: „sie hat Kraft und macht , was sie will“

 

 

In den letzten Schulwochen hat sich die Deutschklasse 5/6G intensiv mit Europa und der Europäischen Union (EU) beschäftigt und sich u.a. folgende Fragen gestellt: Welche Länder gehören eigentlich zu Europa, welche zur EU? Seit wann gibt es den Euro und bezahlen alle EU-Bürger mit dieser Währung? Wie kam Europa zu seinem Namen?

Die DK 5/6G, die übrigens vom Europäischen Sozialfonds finanziell gefördert wird, hat die Fragen für sich beantworten können. Ganz knapp zusammengefasst: Die EU hat im Moment 28 Mitgliedsstaaten, von denen 19 mit dem Euro bezahlen. Den Euro gibt es seit 2002 und Europa verdankt seinen Namen einer phönizischen Prinzessin namens „Europa“, die laut einer Sage vor ca. 3000 Jahren gelebt haben soll.

Jetzt sind die Schüler und Schülerinnen kleine Europa-Experten und –Expertinnen und verstehen bei den anstehenden Europawahlen am 26. Mai 2019 nicht nur Bahnhof J.

Bericht: Johanna Ritter-Loh

 

 

 

Das Projekt „KiQ - Kompetenzen im Quartier“ geht in die zweite Förderrunde des Bundesprogramms „Jugend stärken im Quartier - JUSTiQ“. Die Finanzierung ist, dank der Kofinanzierung durch den Europäischen Sozialfonds und die Stadt Fürth, bis Juni 2022 gesichert. Anlass genug für BM Markus Braun und Veit Bronnenmeyer vom Bildungsbüro das KiQ Team zu besuchen, zu den bisherigen Erfolgen zu gratulieren und alles Gute für die weitere Projektumsetzung zu wünschen. Die Bereichsleiterin Frau Fiedler konnte auch Jugendliche begrüßen, deren Erfahrungen auf dem Weg in eine Ausbildung die „Erfolgsgeschichten, die Mut machen“ bereichern und jetzt als Motivationsunterstützung in der Jugendberatungsstelle am Kohlenmarkt 1 ausliegen.

Einen Artikel der Fürther Nachrichten vom 19.03.2019 finden Sie hier

 

 

 

Einen liebevoll gestalteten Trickfilm, den die Vc zu diesem Thema gedreht hat finden Sie
hier
 
 

Am 28.02.19 haben wir eine Faschingsparty gemacht! Das war eine Sause! Die Wochen davor hatten wir uns schon intensiv mit dem Thema Fasching befasst: Wir haben viele Wörter gelernt, wie z.B. Luftschlange, Perücke, Krapfen, Verkleidung… Kurz vor der Party haben wir unser Klassenzimmer mit Luftschlangen und Luftballons geschmückt. Einige Kinder haben Obst mitgebracht, sodass wir einen leckeren Obstsalat schnippeln konnten. Dann haben wir uns in unsere Kostüme geworfen und die Party konnte beginnen. Wir haben typische Faschingsspiele gespielt und natürlich auch eine Polonaise gemacht. Hoffentlich steigt nächstes Jahr wieder so eine tolle Faschingsparty! Danke an unsere lieben Lehrerinnen, die das alles für uns organisiert haben!

Bericht: Johanna Ritter

 

 

 

Das Auftaktevent des neuen Projektes „Frauenwerkstatt M17“ startete sogleich mit einer herausfordernden Aufgabe für die Besucher/innen: gemeinsam wurden unter der Anleitung unserer ehemaligen Teilnehmerin und jetzigen Brückenfrau Hatice „Manti“-Nudeln - bekannt aus ihrer türkischen Heimatstadt Kayseri - selbst gemacht und miteinander geformt. Dieses aktive Miteinander ist ein wichtiger Baustein der aktuellen Projektumsetzung, daher lautet unser Motto für 2019

„mitdenken, mitreden, mitmachen“.

Abgerundet wurde die Auftaktveranstaltung von Geschichten und Gedichten in vielerlei Sprachen, einem gemeinsamen „Manti“-Nudel-Essen und dem Besuch vieler Ehrengäste. Bürgermeister Markus Braun überbrachte die Grüße der Stadt und freut sich mit den Mitarbeiterinnen und den Projektteilnehmerinnen auf ein gutes MITeinander in den kommenden vier Jahren!

 

 

 

Einen Artikel der Fürther Nachrichten vom 01.03.2019 zu diesem Thema finden Sie hier
Einen Artikel der Fürther Stadtzeitung vom 13.03.2019 finden Sie hier
 
 
 
 
 
 
 

Seit November 2018 gibt es bei der ELAN GmbH in Kooperation mit dem staatlichen Schulamt, dem Bildungsbüro und einer Fürther Stiftung das neu konzipierte Projekt „Sprachbrücke“.

Im Rahmen dieses Projektes kann ELAN endlich den Bedarf vieler Grund- und Mittelschulen in Fürth an Übersetzungen für Elterngespräche und –abende decken. MuttersprachlerInnen mit guten Deutschkenntnissen übersetzen an der jeweiligen Schulen zu Themen wie Informationen zum Schulalltag, Lernfortschritte, Testungen, aber auch Schlichtungsgespräche (Verweise, Sozialverhalten, Mahnwesen u.ä.).

Aktuell konnten wir SprachmittlerInnen (12 Frauen, 6 Männer) für Kurdisch, Arabisch, Rumänisch, Polnisch, Kroatisch, Bulgarisch, Türkisch, Ungarisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Russisch, Georgisch, Kotokoli, Ewe und Französisch gewinnen.

Neben der Vermittlung an die Schulen führen wir regelmäßig Informationsveranstaltungen zu schul-relevanten Themen für die Menschen, die als Sprachbrücke dienen, durch.

Ansprechpartnerin und Koordination/Vermittlung:

Anja Brunken

a.brunken@elan-fuerth.de

mobil: 0159/ 03 04 62 53

Bürozeiten: Dienstag 14:00 bis 16:00 Uhr und Freitag 8:00 bis 14:00 Uhr

Mathildenstraße 17, 90762 Fürth

 

 

 

Schülerinnen und Schüler des Projektes Jackpot haben die bisherigen Ergebnisse auf einer Wandzeitung festgehalten. Die Präsentation der Wandzeitung durch Frau Weber (BS I)und Frau von Hof (ELAN) beim konstruktiven Austausch der Modellstandorte in München wurde sehr gut aufgenommen.

 

 

 

Auf auf zum Kleidertausch am Samstag den 23.03.2019 von 14 – 16 Uhr in der Kapellenstraße 47 in Fürth.

Mittlerweile ist der Fürther Kleidertausch eine feste Institution im roten Haus an der Kapellenstraße geworden. Neu dabei ist ab diesem Jahr der Tauschring „Nimm & Gib“, sowohl vor, als auch hinter den Kulissen.

Für das leibliche Wohl (Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke) und die Unterstützung an den Tischen und Garderobenstangen sorgen die Frauen aus dem ELAN Projekt „Frauenwerkstatt M17“.

Die Regeln sind ganz einfach: jeder Gast bringt saubere und gut erhaltene Stücke aus seinem Kleiderschrank mit und darf sich dafür von den Tischen und Garderobenstangen im Saal bedienen.

Mitgebracht werden dürfen maximal 15 Teile. Vom Kleidchen bis zum Hemd, Mützen, Schuhe, Schmuck und Haarteil ist alles erlaubt.

Wichtig sind ein einwandfreier Zustand und eine gut erhaltene Qualität! Wir nehmen keine alten, ausgetragenen oder muffigen Kleidungstücke an.

Diesmal wieder mit dabei ist auch ein eigener Männerbereich, der - getrennt vom Frauenbereich - zum Stöbern einlädt.

Für alle frühen Vögel: ab 13 Uhr startet die Kleiderannahme vor dem Saal bei ELAN.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich an Carolin Dreutter, Tel. 23 99 35 71, c.dreutter@elan-fuerth.de

 

 

 

In der Montagsgruppe lesen die Teilnehmerinnen der Frauenwerkstatt M17 zur Zeit das Tagebuch der Anne Frank. In leichter Sprache auf A2 Niveau ist es trotzdem noch kompliziert und umfangreich genug und es tauchen viele Fragen auf.

Brückenfrau Afrah und die Ehrenamtliche Gabi Kübrich versuchen, so gut wie möglich und sprachlich angepasst, auf alles zu antworten und die Teilnehmerinnen mit Hilfe einer weiteren Ehrenamtlichen und Stadtführerin über ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte zu informieren.

 

 

Bei der ersten Schulung für die SprachmittlerInnen seit Beginn der Sprachbrücke im Herbst 2018 ging es um das Bayerische Schulsystem, das einiges an Kompliziertheit bietet. Frau Sonja Schultheis (Grundschullehrerin und Beratungslehrerin an der Grundschule Schwabacher Straße) gab den 13 TeilnehmerInnen kompetent und souverän einen Einblick in die Materie. Nach dem Vortrag tauschten die MitarbeiterInnen rege die bisherigen Erfahrungen aus und sammelten Themenvorschläge für weitere Treffen.

 

 

 

Die zwei Aufführungen des Marionettentheaters in der Elanhalle waren der volle Erfolg. . In Anlehnung an Wilhelm Busch wurden 5 Streiche von Max und Moritz dargeboten. Die Kinder der Kindergärten „Altstadtzwerge“ und „Storchennest“ waren von der Darbietung begeistert.

 

Café Elli ist Vergangenheit und lebt noch als Pop up und Mittwochscafé weiter; jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt:

wir sind als Frauenwerkstatt M17 unterwegs mit dem 2019er Motto: „mitdenken, mitreden, mitmachen“ - wollen unsere Teilnehmerinnen aktivieren, vermehrt in Kontakt mit der Aufnahmegesellschaft zu kommen und im Projekt mitzuwirken.

Die Frauen in den Qualifizierungen haben einen Tag mehr Unterricht mit Gesundheitsthemen, e-learning und Gruppencoaching.

Ab März werden wir eine pädagogische Basis-Qualifizierung anbieten. Die aktuellen Angebote finden Sie im Anhang zum beidseitigen Ausdruck.

Unser Mittwochscafé für Frauen bietet von 11.30-13.30h ein vegetarisches Gericht plus Nachtisch

Demnächst:

„Zusammen nudeln“ – unsere Auftaktveranstaltung am 28.2. ab 11h im ELAN Saal in der Kapellenstraße

Kleidertausch am 23.3. von 14-16h im ELAN Saal in der Kapellenstraße

Wir freuen uns über Anregungen, Rückmeldung und Weiterleiten unseres monatlichen „Blitzlichts“.

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Café Elli,

Café Elli geht, die Frauenwerkstatt M17 kommt!

Für weitere vier Jahre erhalten wir über das Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) und die Stadt die Finanzierung, die es uns ermöglicht, Frauen zu unterstützen, die in Arbeit und Gesellschaft kommen möchten.

 

Dieses ist der letzte Café Elli-Infobrief; ab 2019 werden wir in etwas anderer Form daherkommen.

Hier lesen Sie, was sich in den letzten Monaten getan hat:

Beim „Job to go“-Tag übten die Teilnehmerinnen alles, was mit der Arbeitssuche zu tun hat: Vorstellungsgespräch, Telefontraining, Outfit und Auftreten uvm.

Im September machte der Demokratiebus in Fürth Halt; Wut und Mut waren Themen und wir mit unserem Café-Rad mitten drin. Dort sahen und hörten wir, wie demokratiefreundlich (begeisterte Migrantinnen) und –feindlich (Reichsbürger) Fürth ist. Das Filmchen dazu gibt es auf youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=dTnIOOg_xIY

Bei „Fürth ist bunt“ nutzten unsere Brückenfrauen die Bühne der Menschenrechte um in 11 Sprachen ihre Lieblings-Menschenrechte vorzulesen und zu erklären, warum sie sich gerade für diese entschieden haben. Sie hatten viel Angst davor, so „öffentlich“ aufzutreten, haben es grandios gemeistert und sind dabei mindestens 2 cm gewachsen.

Zwei unserer Brückenfrauen machten eine Weiterbildung zur Kulturmittlerin. Eine davon hielt als Prüfung ein Referat über Mülltrennung und wird unser Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit/Zukunft für unsere Enkelkinder“ weiter in die Welt hinaustragen.

Café Elli erhielt im November mit einigen anderen zusammen den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Fürth dafür, dass wir in unserem Kreaticafé fast nichts wegwerfen, aus allem was machen (Schürzen aus Männerhemden, Abdeckungen aus gespendeten Stoffresten, Geldbeutel aus Tetrapacks…) und Umweltthemen in alle Gruppen hineintragen.

Die letzte Zertifikatsfeier für die Qualifizierungen Hauswirtschaft, Küche und Dienstleistung/Verkauf sowie den PC-Kurs brachte es an den Tag: hier saßen Frauen mit mehr Deutschkenntnissen , mehr Fachwissen und vor allem mehr Selbstbewusstsein.

O-Töne:

„Früher ich kenne nicht deutsches Essen kochen, aber jetzt ich weiß und kann zuhaue probieren. Ich war so glücklich hier bei Café ELAN.“

„Ich denke, in diesem Kurs lerne ich nicht nur für die Arbeit, sondern so viele Dinge kann ich mein Leben lang benutzen, z.B. Wasser sparen, Müll trennen, Eiskaffee trinken [Anm.: mit übrig gebliebenem Kaffee]… Ich lerne von diesem Kurs bei ELAN.“

 

Wir vom Café Elli Team bedanken uns für Ihr treues Lesen und Weitersagen, für Ihre Besuche bei unseren Veranstaltungen, für all Ihre Unterstützung!

Wir sagen „Ade, bleibt schee“ und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr..

Das Café Elli-Team

 

Unsere treueste Ehrenamtliche Petra Löffler hat mit ihren Teilnehmerinnen aus dem Mittwoch-Sprachtraining Fürth fotografiert und die Bilder als Adventskalender gedruckt.

Auf diese Weise lernten die Frauen viele Orte neu kennen und machten sich und uns eine Freude!

 
 

Zwei Wochen lang probierten die BiK-Abschlussklassen der Berufsschule I während der Werkstatttage bei ELAN verschiedene Berufsfelder aus und lernten ihre Eignungen und Fähigkeiten besser kennen. Motiviert arbeiteten sie an selbstentworfenen Mosaik - Fliesen, schreinerten gemütliche Sitzhocker, holten Angebote für Lebensmittel ein und entwickelten im Team eigene Firmenideen. Es folgten Präsentationen und der Einstieg in die Kundenkommunikation. Im Berufsfeld Hotel und Gaststätten eigneten sich die Schüler/innen verschiedene Schneidetechniken und Rezepte an. Die fertigen Speisen servierten sie sich im Anschluss gegenseitig und übten so den Umgang mit kritischen Gästen.

Nach zwei intensiven Wochen kehrten die Schüler/innen motiviert und gestärkt für die Berufswahl an die Berufsschule zurück.

 

 

Wir nehmen Beschwerden ernst! In vielen unserer Projekt-Rückmeldebögen stand, dass das Klo hässlich sei...

Das hat unsere Anleiterin Steffi Löw zusammen mit zwei Teilnehmerinnen an den letzten kreativen Freitagen geändert, jetzt erstrahlt das Klo in grün und gold!

 

"Nachhaltigkeit, Second Hand, Ressourcenverbrauch - was machen die Deutschen da?" fragen sich die Café Elli Teilnehmerinnen. Ein großes Ziel aller Mitarbeiterinnen ist, in klarer Sprache (Nachhaltigkeit = Zukunft für unsere Enkel) und mit konkreten Aktionen (Zero Waste Café, Besuch beim INFRA Wasserwerks, Schlüsselanhänger aus Kulturforums-Bannern, Kleidertausch uvm.) zu vermitteln, was dahintersteckt und wie wichtig die Themen für die kommenden Jahre sind.

Das hat die Stadt gewürdigt: neben Krötensammlerinnen und Fledermausrettern bekam auch das Team von Café Elli einen Nachhaltigkeitspreis. Renate Wanke und Alexandra Pashalidis stellten in 90 Sekunden spielerisch dar, wie schwierig es ist, ökologische Themen einfach zu erklären.

 

 

Café Elli Damen durften mit fachmännischer Begleitung von Hotelmanager Herrn Stritz das Hotel Prima Vera in der Südstadt besichtigen und ihre Fragen stellen. Und vorher noch königlich am Buffett frühstücken.

Sie staunten auch über das Gewächshaus inklusive Insektenhotels und Vogelhäuschen in sämtlichen Variationen.

Ein großer Anbau mit Restaurant wird 2019 dazukommen, der Personalbedarf ist hoch; eine Teilnehmerin startete die Woche darauf im Reinigungsservice.

 

 

Den Lebensmittelrettern sei Dank – sie sammelten die ganze Woche über Brot und Brötchen, die sonst im Müll gelandet wären. Die Teilnehmerinnen der Qualifizierung zauberten daraus Kirschenmännla, Bruscetta und Brotchips – letztere sind sehr gut auch zum Verschenken geeignet.

 

 

Die Servicestelle des ESF-Bundesprogramms JUSTiQ (JUGEND STÄRKEN im QUARTIER) ist beeindruckt von der Arbeit und den Angeboten der Jugendberatungsstelle KiQ in Fürth. Mit Jugendlichen und dem KiQ Team entstand ein Kurzfilm, der sich sehen lassen kann:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/mediathek/jugendliche-auf-dem-weg-ins-berufsleben-unterstuetzen/130720

 


 



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